Von Zeit zu Zeit erscheinen einem dieselben Gedanken… Immer wieder denkt man darüber nach wie diese viel beschriebene Leichtigkeit aussehen soll und wie man sie erreicht. Als guter Reiter benutze ich eine feine Kandare für meine ausgebildeten Pferde. Nicht so ein LTJ oder so etwas, nein. Man fragt sich, ob das auch der richtige Weg für einige Schüler ist, ohne dass man sich selber als Meister sähe. Ich baue also auch bei mir wieder einmal die Trense ein und teste ob es d a s ist. Und dann blitzt da die Frage auf wie erreiche ich die Leichtigkeit und wie sieht die eigentlich aus? Wie viel Zügel soll es sein? Zügelgewicht muss reichen, so Penquitts Aussage als ich noch in der Ausbildung war… aber das ist man ja eigentlich immer… Philipp Karl sagt, das genüge nicht. Jedenfalls so die Antwort von einem seiner Trainer. Und andere reden von steter Verbindung. Ist das Gewicht des Zügels kein Gewicht? Ist das keine Anlehnung? Ich bin verwirrt. Tja wieder fragt man sich wie viel oder wie wenig. Ein Ritt bei Artur Kottas- Heldenberg brachte keine Beschwerden hervor und mein Sitz wurde gelobt, danke. Dass es nicht 50 Kilo in der Hand sein sollen, auch nicht für Sekunden, mhh. Ich mache mir so meine Gedanken. Welcher Schüler merkt schon wann er 50 Kilo in der Hand hat und wann 30 oder wann 65. Und welcher Schüler weiss wie man ein Pferd an den Zügel stellt. Tut man das überhaupt? Wieder kommen Zweifel in mir hoch, was der richtige Weg ist. Eines ist mir jedenfalls klar, pferdegerecht muss es sein. Der Weg sei das Ziel… so heißt es. Ich meine dazu, dass Claus Penquitt zumindest in einem Recht hat wenn er sagt:
Das Zügelgewicht kann nicht irren! Denkt mal darüber nach.
In diesem Sinne, eine schöne Zeit,
Hartmut

Zügelgewicht reicht !?